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Japankäfer

Japankäfer (Popillia japonica), Quarantäneorganismus

Die Ausbreitung des Japankäfers in der Schweiz nimmt weiter zu. Nach bestätigten Befallsherden in den Nachbarkantonen Zürich, Luzern und Schwyz steigt auch im Kanton Zug das Risiko eines Auftretens. Der Kanton setzt weiterhin auf eine intensive Überwachung.

Der Japankäfer (Popillia japonica) gilt als Quarantäneorganismus und kann erhebliche Schäden in der Landwirtschaft, an Zierpflanzen sowie an Grünflächen verursachen. Im Kanton Zug wurde bislang keine Population festgestellt. Aufgrund der Funde in den Nachbarkantonen ist jedoch erhöhte Wachsamkeit angezeigt.

Erkennungsmerkmale

Der erwachsene Japankäfer ist rund 10 bis 12 Millimeter lang, besitzt kupferfarbene Flügeldecken sowie einen metallisch grün schimmernden Kopf und weist entlang der Körperseiten charakteristische weisse Haarbüschel auf.

Adulter Japankäfer
Bild Legende:
Erkennungsmerkmale Japankäfer (Quelle Agroscope)

Vorsorgemassnahmen

  • Bei Reisen in betroffene Gebiete, insbesondere nach Norditalien und ins Tessin, sollten Fahrzeuge, Wohnmobile und Gepäck sorgfältig auf mitgeführte Insekten kontrolliert werden.
  • Pflanzen, Erde, Kompost oder Grüngut dürfen nicht aus betroffenen Regionen mitgebracht werden.
  • Verdächtige Käfer sollten eingefangen und während 24 Stunden eingefroren werden. Anschliessend ist ein Foto des Fundes – idealerweise neben einem Massstab – an den kantonalen Pflanzenschutzdienst zu übermitteln.

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